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So kam es zu
unserem Namen? |
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Die Georgenschule erhebt
sich auf geweihtem Boden. In den Gärten der Häuser an der Westseite der
Georgenstraße sind die Spuren des Klosters zu suchen, das dem heiligen
Georg geweiht war.
Noch heute gräbt man dort zuweilen Schädel alter Mönche aus.
„Sankt Georg“ war ein christlicher Ritter
in Kleinasien, der, der Sage nach, eine schöne Königstochter aus der
Gewalt eines Ungeheuers befreit hatte. Der römische Kaiser Diocletain,
der die Christen verfolgte, ließ den frommen Ritter ins Gefängnis werfen
und im Jahre 198 n. Chr. grausam hinrichten.
Im Georgenkloster wurde einst die Fahne Georgs verwahrt, zu der viele
Menschen wallfahrten, um deren Wunderkraft zu verspüren.
Die Naumburger Schulen waren von ihrem Platzangebot für die wachsende
Schülerzahl zu eng geworden. Der Bau einer neuen Schule machte sich
erforderlich.
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Sankt Georg laut
Wikipedia
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Der heilige Georg (* im 3. Jahrhundert
in Kappadokien/Türkei, † um 303 evtl. in Lydda/Israel) war vermutlich
ein römischer Soldat, der zu Beginn der Christenverfolgung unter Kaiser
Diokletian 284-305) den Tod als christlicher Märtyrer gestorben sein
soll. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er zum beliebtesten Heiligen des
Christentums. In den Ostkirchen wird er als Erzmärtyrer verehrt.
Besondere Verbreitung hat die Drachentöter-Legende Georgs gefunden. Mit
dem Drachen wird Georg erst ca. 800 Jahre nach der Verbreitung seiner
Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.
Historische Grundlagen zu seiner Person sind ungewiss. 1969 wurde Georg
aus diesem Grund in einem Reformakt von Papst Paul VI. offiziell aus dem
katholischen Heiligenkalender entfernt. 1975 taucht der Name jedoch
wieder im Römischen Generalkalender auf. Die Popularität und Verehrung
des Heiligen wurde hierdurch kaum berührt.
St. Georg zählt zu den 14 Nothelfern und ist der Schutzpatron
verschiedener Länder, (Adels-) Familien, Städte und Ritterorden. Der
Vorname Georg (und sprachliche Abwandlungen) gehört zu den beliebtesten
Vornamen in Europa.
Sein Symbol ist das sogenannte Georgskreuz. Das rote Kreuz auf weißem
Grund ist in vielen Wappen und Flaggen enthalten. Weitere Attribute, die
neben dem Georgskreuz als Erkennungsmerkmal des Heiligen dienen, sind
der Drache, die Lanze sowie seine Darstellung als Ritter und Reiter.
Die Quellenforschung an der Georgslegende deckt zwei Erzählkränze auf,
wobei der Drachenkampf später der Legende zugefügt wurde. Inhaltlich
haben sie nichts gemeinsam, außer dem Mut Georgs. Während Georg in der
älteren Legende den Tod als Märtyrer stirbt, ist er der Macht ausübende
Held und aktive Besieger des Bösen in der moderneren Drachen-Legende.
Beides im Zeichen Gottes, wie es der Legende entspricht. |
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